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Montag, 21. Juli 2014

Nachdem nun alles verstaut ist und die Koffer soweit gepackt sind (ein Extragepäckstück musste es dann doch sein), heißt es, an Abschied denken.

Wir folgen dem spontanen Gedanken, eine kleine Abschiedsfeier im Garten zu machen – im kleinen Rahmen, ohne viel Tamtam: Lagerfeuer, Hotdogs, Ipanema. Gesagt, getan. Der Einkauf ist recht schnell erledigt (wir planen mit 15 Leuten, die unserer Spontaneinladung über Facebook, Email und WhatsApp folgen) und bei der Gelegenheit wird auch noch schnell ein Gastgeschenk ausgesucht (vor allem ‘typisch deutsche’ Süßigkeiten, eine kleine Aufmerksamkeit für die kleine Enkelin unserer Gasteltern und Hanabi, ein deutsches Kartenspiel, das kooperativ gespielt wird, leicht zu erklären ist, also nicht unbedingt eine Anleitung benötigt, zur Interaktion anregt, was für uns als eher introvertierte Leute von Vorteil ist, und was auch etwas über uns aussagt, weil wir Gesellschaftsspiele mögen).

Am selben Tag tauchen knapp 25 Leute für ein nettes Beisammensein mit Wikinger Schach, Mölkky & Co. auf und als die Hotdogs zur Neige gehen, füllt meine Mutti das Buffet noch mit kreativen Beiträgen auf. Trotz Wochentag, kurzfristiger Planung und Umsetzung wird es eine lange gesellige Runde mit Marshmellows und Stockbrot am Lagerfeuer, bei dem auch die bei der spontanen Kanufahrt nass gewordenen Leute trocken werden und erste Kontakte für potentielle Flug-Patenschaften geknüpft werden: Es will keiner so recht allein nach Texas fliegen, um uns zu besuchen, wie mir scheint. Aber genug Interessierte gibt es – ganz zu meiner Freude.