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Was mache ich eigentlich hier?
Das ist zwar nicht unbedingt eine Frage, die ich mir stelle, aber vielleicht fragst du dich, was ich mache. Gerne versuche ich, mal einen kleinen Einblick zu geben in das, was ich mache:
Ich arbeite bei Pais.

Was genau meine Aufgaben dort sind, werde ich im zweiten Blogpost schreiben, aber zunächst einmal ein bisschen etwas über Pais.

Pais Movement ist eine christliche Non-Profit Organisation, die Missionare auf der ganzen Welt ausrüstet.

Pais existiert, um eine weltweite Bewegung zu entfachen, in der das Hauptanliegen der Heiligen das Reich Gottes ist und sie ausgerüstet sind, dieses in ihrem Umfeld voranzubringen.

Das ist die Vision von Pais.

Und um das zu erreichen, hat Pais 3 eigene Herangehensweisen (Kennzeichen) an Mission, Jüngerschaft und Bibelstudium.

1. Mission

Der Slogan dafür lautet: „Nicht nur einladen: befähigen

Das primäre Ziel ist nicht, Menschen an ein Gebäude zu binden, sondern sie in ihrem Umfeld zu befähigen.

Häufig geschieht Mission mit dem Ziel, möglichst viele Leute zu einem Event einzuladen. Aber was passiert, wenn das Event vorbei ist? Was passiert, wenn der Gottesdienst zu Ende ist und die Leute nach Hause gehen? Was begegnet ihnen da? Sind sie ausgerüstet, in ihrem Umfeld Gott zu erleben?

2. Jüngerschaft

Der Slogan dafür lautet: „Nicht nur lernen: erleben

Das primäre Ziel ist nicht Unterricht, sondern ein Erfahren des Königreichs.

Jüngerschaft sieht heutzutage leider häufig nicht anders aus als in der Schule. Frontalunterricht. Eine Person lehrt etwas und somit gibt es auch nur eine Meinung, die man hört. Es ist kein Raum für Diskussionen in Predigten, geschweige denn für praktische Erfahrungen. Viel besser ist es aber doch, wenn wir erst etwas erleben und es dann erklärt bekommen.
Genau das hat Jesus mit seinen Jüngern auch gemacht. Erst gemeinsam etwas Praktisches erleben und das dann erklären.

3. Bibelstudium

Der Slogan dafür lautet: „Nicht nur Lehrplan: Lebensstil

Das primäre Ziel ist nicht ein Curriculum in Gemeinden, sondern eine Kultur, in der alle Heiligen die Menschen in ihrem Umfeld lehren.

Die Bibel ist kein Handbuch für unser Leben – wie die Anleitung für ein IKEA Regal. Gott möchte eine Beziehung mit uns. Gottes Wort ist nicht nur dafür da, sonntags in Gemeinden gelehrt zu werden, sondern rausgetragen zu werden in die Welt, in meine und deine Welt.

Mehr Informationen dazu (auf Englisch): http://www.paismovement.com/the-distinctives/the-overview

Das, was einige von euch aber vielleicht eher kennen, ist „Pais Project“.
Project ist eines von 3 Elementen/Bereichen, in denen Pais diese 3 Kennzeichen lebt:

1. Pais Project

Mit Jugendlichen – in Schulen.
Gegründet 1992 (in Großbritannien).
Mehr Informationen: http://www.paisproject.com/

2. Pais Collective

Mit Erwachsenen – in Gemeinden.
Gegründet 2012.
Mehr Informationen: http://www.paiscollective.com/

3. Pais Venture

Mit Unternehmern – in Firmen.
Gegründet 2013.
Mehr Informationen: http://paisventure.com/

Und das alles zusammen ist Pais Movement. Bei dieser Organisation arbeite ich.
Inzwischen gibt es Teams auf jedem Kontinent außer Australien, wo jedoch nächstes Jahr ein Team starten wird.
Gegründet wurde Pais von Paul Clayton Gibbs, der inzwischen in Texas wohnt. Er ist der Founding Director und mit ihm zusammen arbeiten die fünf Specialist Directors, von denen ich einer bin, im Global Team.
Jedes Land wird jedoch von einem National Director und seinen fünf Specialst Directors individuell geleitet.
Wenn du mehr über Pais wissen möchtest, kannst du Verena oder mich gerne anschreiben, denn es gibt noch eine ganze Menge mehr zu erzählen und zu lernen von Pais.

Im nächsten Blog-Eintrag dann ein bisschen dazu, was ich genau mache: Part 2.