Seite auswählen

Seit fast zwei Wochen arbeite ich wieder; damit sind Eingewöhnungszeit und Urlaub erst einmal vorbei. Gewöhnungsbedürftig sind ein paar Sachen trotzdem noch. Gerade, was das Essen angeht, tue ich mich schwerer; da habe ich noch einen kleinen Anpassungstrotz in mir.

Dennoch bin ich sehr dankbar für die Versorgung durch unsere Gasteltern – und vor allem dafür, dass uns Gastmama Scarlet das Kochen abnimmt. (Das werden wir wohl in spätestens drei Wochen noch mehr zu schätzen wissen, wenn mein Studium so richtig begonnen hat.) Es gibt immer genug Auswahl im Kühlschrank und wem etwas nicht schmeckt, macht sich bitte etwas eigenes.

Und das machen wir auch – aber nur vergangene und diese Woche und das auch nicht in ihrer Küche; denn: Wir sind die Haussitter für Jans Chef, der mit seiner Frau zwei Wochen im Norden verbringt. Deswegen stehen z.B. Flammkuchen, Bauernfrühstück und Spaghetti Bolognese nach Mamas Art auf dem Speiseplan, Einkaufen und Kochen auf der ToDo-Liste und ein chices Haus mit vier Schlafzimmern, drei Bädern und Pool im Garten zu unserer alleinigen Verfügung.

All das zusammengenommen erinnert mich an unsere Herbsturlaube in Dänemark – nur dass das Wetter mit prallem Sonnenschein und über 30°C etwas anders ist und wir beide anstatt unseren Hobbies hauptsächlich der Arbeit nachgehen – und so nenne ich es einfach mal ‘unseren Aufenthalt im Ferienhaus’.